ZDF hat auch sein Gutes

Vor ein paar Tagen habe ich mich über die Tibet-Berichterstattung im ZDF zutiefst und über alle Masse geärgert; seine umgehende Abschaltung war meine ultimative Forderung. Mit dem heutigen Krimiabend möchte ich meine etwas forsche Forderung relativieren: Solange Inspector Barnaby aus Craunton mit britischem understatement seine Fälle auf dem öffentlich rechtlichen Sender löst,sehe ich von der Abschaltungsforderung einstweilen gerne ab. Die heutige Sendung „Der Club der toten Autoren“ (GB 2003), die im Buchwesen nach Motiven von Caroline Graham spielt, hat mich von der ersten bis zur hundertsten Minute bestens unterhalten. Die Handlung in Kurzform:

BarnabyEin preisgekrönter Schriftsteller wird zu Beginn des 12. Midsomer St. Michael Literatur-Festivals ermordet. Aber Festival-Sponsor Sam Callaghan ist fest entschlossen, weiterzumachen. Zumal er Jezebel Tripp als Jury-Mitglied gewonnen hat, eine skandalumwitterte Erfolgsautorin populärer Frauenbücher. Nach einem weiteren Mord an einem Literaten fürchtet auch Jezebel um ihr Leben. Mit Recht… Barnaby entdeckt bei seinen Ermittlungen einen Sumpf von Korruption, Lügen, Skandalen und einen Schuldenberg. Ein junger Autor mit krimineller Vergangenheit ist vielleicht verwickelt. Ausgerechnet auf ihn hat Barnabys Tochter Cully ein Auge geworfen.

Zur Auflösung: Es gibt nur eine – Gulag erfahrene – Täterin.

PS
Wird alles immer schlimmer…sagt der Mann von der Bushaltestelle

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