Beate Klarsfeld – Aus Liebe zur Gerechtigkeit

(ARTE/WDR 2005, 45 min.)
Filmvorführungen mit anschließender Diskussion in Anwesenheit der Autorin Sabine Jainski

18.3. 20 Uhr Vetomat
Scharnweberstr. 35, Friedrichshain
S-Ostkreuz oder S-Frankfurter Allee
U 5 U-Bhf Samariterstr. – BVG-Streik
240er Bus Boxhagener Platz

20.3. 20 Uhr OUBS – Offene Uni BerlinS
HU-Campus-Nord (Haus 20)
Philippstr. 13 Berlin Mitte
S-Nordbahnhof oder S-Friedrichstrasse
U6 Oranienburger Tor
Tram M1+12 Oranienburger Tor
Bus 240 Robert Koch Platz + Philippstr
Bus 147 Deutsches Theater + Schumannstr

BKlarsfeld1968 – die junge Generation revoltiert gegen den Lebensstil und das politische Versagen der Eltern. Eine junge Frau verweist mit einer spektakulären Aktion auf die Kontinuität des Dritten Reichs in der Bundesrepublik. Als Journalistin getarnt, betritt die 29-jährige Beate Klarsfeld am 7. November das Podium des CDU-Parteitags und ohrfeigt mit dem Ruf „Nazi!“ Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger.
Es ist der Startschuss für ihre Lebensaufgabe: die Verbrecher des Holocaust aufzuspüren, „wo immer sie auch sind“.
Die meisten befinden sich direkt vor ihrer Nase: Bis in die 70er Jahre leben ehemalige NS-Funktionäre unbehelligt in der Bundesrepublik, manche bekleiden gar höchste Ämter.

Wie kam die junge Frau zu dieser Tat ? Warum wurde sie zur passionierten Nazi-Jägerin ? Was motiviert die heute 69-jährige, ihr hartnäckiges Engagement immer weiter fortzusetzen und es sogar an ihre Kinder weiterzugeben ?
In einer sehr persönlichen Dokumentation erzählt Beate Klarsfeld über die Hintergründe ihrer lebenslangen Suche nach Gerechtigkeit.

references:
nächster halt: vattenfall hauptbahnhof

DB und die Erinnerung in Hamburg
Zug der Erinnerung soll aufs Abstellgleis

Einen Kommentar schreiben

Required fields are marked *
*
*

%d Bloggern gefällt das: