Antifa auch im tiefen Osten notwendig

In Russland werden Hetzjagden auf Kaukasier veranstaltet und fühlen sich afrikanische Studenten bedroht. In Ungarn werden mitten in Budapest 56 „Gardisten“ unter der rot-weiß-gestreiften Arpad-Fahne der rechtsextremen Pfeilkreuzler vereidigt und veranstalten Demonstrationszüge durch Roma-Siedlungen. Rumänische und bulgarische Abgeordnete verhelfen nach dem EU-Beitritt dieser Länder den rechtsextremen Parteien im EU-Parlament erstmals – wenn auch nur kurzzeitig – zur Fraktionsstärke. Dies alles sind bedrückende Nachrichten aus dem Jahr 2007.Inzwischen gehören rechtsradikale Bewegungen fast überall in Europa zur traurigen politischen Normalität. „Während die Strukturen in Deutschland und Westeuropa relativ gut erforscht sind, ist über die Ursachen des im östlichen Europa aufflackernden Rechtsextremismus zu wenig bekannt“, erklärt Christian Mihr, Vorstandsmitglied des in Berlin ansässigen Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. „Daher hat n-ost im Jahr 2007 erstmals 20 Recherche- und zehn Fotostipendien vergeben.“

Dokumentation zum n-ost-Stipendienprogramm erschienen: „Rechtsextremismus und Antisemitismus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ , zum pdf-download klick!

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