Datt iss Duisburg

update:  dem spinner ist echt nicht mehr zu helfen: notorischer antiimperialismus endet genaus so.

Stadthymne von „Assitoni“ im Schiesserfeinripp, kurzum, die Bandbreite hat wieder zugeschlagen und bekommt gleich 5 Sterne für diese Form musikalischer Selbstironie – den anttikapschen Zungenschlag mit Citi- und Spielbank will ich mal grosszügig übergehen, auch die Palituchdichte bei den Emokids. Und diesmal ist das Werk garnicht so übel,wie letztens mit Selbst gemacht.

Die Zeiten ändern sich auch im Pott, in den frühen 70igern gab es verdreckte Luft durch Kohleverbrennung/Montanindustrie und das Trinkwasser war nur zum abspülen des Geschirrs nutzbar, Kaffee und Tee wurden aus der Contrex-Flasche gekocht. Einen Tag Lüften und die perlweisse Erfurt-Tapete verwandelte sich in ein schleiergraues Grufti-Ambiente. Heute ökologisch vertretbare Trostlosigkeit und weniger Pseudokrupp bei den Breifressern. Die weiteren Niederungen des dt. HipHop werden gerade in der banausenrepublik verhandelt: Deutscher HipHop is dying slowly and painfully. In den anderen Musicgenres schaut es da schon nicht mehr so trübe aus, so blickt Thomas Mayer optimistisch auf das Musikjahr 2007 zurück: 2007 war ein gutes Jahr und mmmatze ist auch nicht gerade leer herausgegangen aus diesem Jahr. Da ist Statler bei seinem politischen Blick in die Glaskugel schon pessimistischer gestimmt.
references:

One Comment

  1. Posted Dezember 27, 2007 at 8:31 pm | Permalink

    Danke für die Ergänzung..


Einen Kommentar schreiben

Required fields are marked *
*
*

%d Bloggern gefällt das: