Michel Friedman beim braunen Horst

Wie durchgeknallt ist das denn bitte? : Michel Friedman interviewt Horst Mahler . Erläuterungen zum Gespräch Friedman – Mahler. Jetzt hat die „Vanity Fair“ ein Problem: Der Historiker Arno Lustiger, selbst ein Überlebender des KZ Auschwitz, verklagte den Chefredakteur Ulf Poschardt und den Herausgeber Bernd Runge wegen Volksverhetzung (Paragraf 130 des Strafgesetzbuches). Horst Mahler und Michel Friedman, der Interviewete und der Interviewer, seien ihm dagegen „völlig egal“: Arno Lustiger zeigt Vanity Fair an.

Was könnte dem Interview eigentlich Positives abgerungen werden? Manche verknüpfen damit die Hoffnung, einigen rechtskonservativen NPD-Sympatisanten die Augen zu öffnen, mit was für einem Verein sie da liebäugeln. Da ist der braune Horst als unverblümter Protagonist der NPD-Ideologie ein Beleg für die wirklichen Ziele der Rechtsextremen. Unwirkliche Ziele sind nämlich: Hüpfburgen auf Sommerfesten errichten, alten Omas über die Strasse helfen oder Fussbälle für Provinzturniere spenden.

references:
Warum Unkultur weder über Horst Mahler noch Eva Herman schreibt.

Runder Tisch mit Mahler
Die Judenfrage(n)

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  1. […] Personen, Philosophie, Rechstextremismus | Tags: Feuerbach, Hegel;Marx, Mahler, NPD, Zettel Wenn  Michel Friedman mit dem  braunen Horst beim Interview sitzt und dabei ein 14-seitiger Gesprächstext herauskommt, kann das ganz […]

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