Das Wochenende

Was waren denn nun die Highlights? Vom Unterhaltungswert her betrachtet sicherlich das Bonmot Broders über den Musikantenstadl als defintive Rache für Auschwitz. Die Stasi 2.0.-Demo war eine beachtliche Ansammlung von Menschen unterschiedlichster politischer Ausrichtung, aber so direkt hat das mein Herz auch nicht zum hüpfen gebracht. Sehr erfreulich war das Treffen mit O. – Bildungsexilant in Bochnum- und S. – Schmetterlingssammler in Berlin- in meinem über alles geschätzten Caféhaus-Kiez am Ostkreuz, der sich im Verlauf der letzten 3 Jahre als allmählich lebenswerter herauspellt.

Total erfreulich fand ich die virtuelle Berichterstattung über Cems startup-weekend in Hamburg, deren Aktivitäten ich seit dem 18. Juli regelmässig mit grossem Interesse verfolgt habe. Sven hat ein 8 minütiges Video zusammen geschnitten, um eine Spur vom Spirit des Startup Weekends fest zu halten. Kurzinfo, um was geht:

„Das Startup Weekend Blog“ ist die Stimme des non-profit Ventures Startup Weekend. Es ist ein Corporate Blog und ein Gemeinschaftsblog des Kernteams von Startup Weekend. Mit diesem Blog wollen wir alle Aktivitäten von Startup Weekend begleiten und alle Gedanken dazu offen diskutieren. Es ist eine Plattform um in dem Zusammenhang über die Gründung von Unternehmen im Zeitalter der Internetökonomie, Gründer im Web und im Real Life, Venture Capital und Angels, Funding, Marketing, Business Development, Company Development, Innovationen, Crowdsourcing, Collaboration, Kooperationen und Partnerschaften, Social Networks, Bootstrap Networking und vieles mehr zu diskutieren.“

Das web 2.0 wurde aus dem Stand (3 Monate) zur Entwicklung und Umsetzung einer Geschäftsidee genutzt, ein Meilenstein für die Sinnhaftigkeit genutzter Blog- und Web 2.0.-Kultur, die ganz neue Wege von Vorbereitungskommunikation, Sponsoring und Mobilisierung einer crowd von nahezu 200 Teilhabern einer neuen Gechäftsidee aufzeigt. Sogar DER WELT ist dieses Projekt heute eine Zeitungsmeldung wert gewesen: Hamburger Firma in 48 Stunden gegründet – das mit den 48 h ist natürlich falsch, da die Vorbereitungszeit fehlt, ohne die das Projekt niemals in 2-3 Tagen durchführbar gewesen wäre. Etwas ausführlicher ist die Financial Times Deutschland am Puls der Zeit unterwegs: Als die Unternehmen laufen lernten . Herzliche Glückwünsche von meiner Seite an Cem und die Teilnehmerinnen für die gelungene Aussendarstellung dieser etwas anderen Umsetzungsidee, die in edelbild.de ihre konzeptionelle Verwirklichung gefunden hat😉 Ich persönlich, als Sozialromantiker der ich nun mal bin, fand ja die Stiftungsidee attraktiver.

references:
Vorsicht vor bka.de
Old Economy und New Economy
StartupWeekend auf heute.de
Viele Köche verderben den Brei… von startupblogger.de
Warum sich Robert im Rahmen des StartUp-Weekends nicht an edelbild (in Form von Anteilscheinen) beteiligt hat
via best-practice-business.de/blog

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