Kurt Waldheim ist tot

Die Skandal-Politmumien der 80iger sterben langsam aber sicher doch alle dahin, auch in Österreich.

Er war Wehrmachtssoldat auf dem Balkan, Diplomat,UNO-Genralsekretär und Bundespräsident Österreichs. Seine Umgang mit der eigenen Vergangenheit in der Nazizeit ist mit dem Skandal um Filbinger in der BRD vergleichbar. Mit 88 (sic!) Jahren hat Waldheim das Erdenrund verlassen. Es geht wie immer um die Rettung der Pflichterfüllungsethik. Anstatt Oettinger könnte vielleicht der fesche, braune Haider die Grabrede halten. Mal sehen.
Die abschließenden Worte des Berichtes der internationalen Historikerkommission lauten:

„Waldheims Darstellung seiner militärischen Vergangenheit steht in vielen Punkten nicht im Einklang mit den Ergebnissen der Kommissionsarbeit. Er war bemüht, seine militärische Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen, und sobald das nicht mehr möglich war, zu verharmlosen. Dieses Vergessen ist nach Auffassung der Kommission so grundsätzlich, daß sie keine klärenden Hinweise für ihre Arbeit von Waldheim erhalten konnte.“James L. Collins Jr. u.a.: Bericht der internationalen Historikerkommission, 8. Februar 1988[7 , waldheim-wiki.de

Ein typischer Mitläufer aus dem Mittelbau der NS-Herrschaft, kein Anlass für Opfermythen.

references: Noch ’ne Kommi-Verschwörung von Zettel

2 Comments

  1. Sandra*Little Sistah
    Posted Juni 15, 2007 at 1:44 pm | Permalink

    Ötti in der kirche und Haider am grab *würg* naja
    da wären ja denn die „richtigen“ zusammen auf einem haufen. Nur schade das zwei von denen noch „überirdisch“ weiter leben. *sfg*

    Word up

    Greatz little sistah

  2. Posted Juni 15, 2007 at 11:55 pm | Permalink

    HuHu😉
    bin auch sehr gespannt auf die ösi-variante der erinnerungskultur.


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