Bob Dylan

dylan 1963Er war erst diese Woche in der Max Schmeling Halle Berlin, die TV-Macher geben ihm auch mehr Raum, z.B. bei „Kulturzeit extra“: Das Bob Dylan-Rätsel – in 40 Minuten diesen Menschen zu beschreiben, ist sehr knapp. Ich mag vor Allem seine Musik aus den 60igern sehr. Wer heute mehr von Bob Dylan erfahren möchte, kann sich seine Radioshow deep traxx xm 40 anhören, Mittwochs legt er dort Sachen aus seiner Plattensammlung auf. Das Konzept erinnert mich an die legendären Nachtradiosendungen von Alan Banks in den frühen 80igern beim WDR. – Playlists nach Themen geordnet.
Theme Time Radio Hour with Your Host, Bob Dylan
What the press is saying about the Theme Time Radio Hour with Your Host Bob Dylan:
„…he taps America’s musical heritage with words that veer from the logically linear to the abstract…“ — The New York Times
„He’s informative, funny…his taste is impeccable.“ — Boston Herald
„The triumph of Dylan’s show is that it really is unlike anything else you could hear, and as such is priceless.“ – The Observer, UK
„…revelatory…Dylan’s song choices are impressively varied.“ — Rolling Stone
„…Dylan’s poetic voice shines through — often giving a glimpse into his early musical past.“ — New York Post
„…he delivers a very nice piece of radio….It’s music that seemed to come, literally and metaphorically, out of the air, expanding the world while wrapping a common thread around all who heard it. To recapture that is a splendid thing.“ — New York Daily News
„…by turns playful and spooky, topical and historical, eager to share his favorite stories and records — and clearly having a ball“ — Reuters

Ein Konzertbericht von Thomas Blum aus Berlin gibt es in der aktuellen jungle-world. Sein Konzerterlebnis fasst er unter „Bob Dylans Never Ending Tour. Pommes in the Wind“ zusammen: Er kann Bob Dylan nicht leiden, kann seine Fans nicht ausstehen und hat etwas gegen Mythen in Tüten, ich tippe mal, der Ärmste hatte eine schicksalhafte Freikartenbegegnung, er wäre wohl lieber woanders gewesen. Aber das journalistische Prekariat darf wohl auch nicht zu wählerisch sein und ein publizierter Verriss ist immerhin mehr als garkeine Kohle.

references:
AnrainerBlog hat I’m Not There, das Bob Dylan Biopic von Todd Haynes gesehen
Barry Feinstein Exhibition 2006
SNAP Galleries of Bob Dylan

2 Comments

  1. ali
    Posted Februar 18, 2008 at 4:15 pm | Permalink

    Habe mich amüsiert bei dem Jungleworld-Dylan-Konzertveriss. Auch wenn ich mittlerweile seine Musik zu schätzen weiß, ich weiß wie es ist wenn man das nicht kann und einfach nicht versteht was zum Bobby an dieser Musik gut sein soll. Mein Türöffner war „No Direction Home“ und nachdem er in diesem Film als sehr charismatische Persönlichkeit gezeichnet wird begann er mich zu interessieren. Ich dachte Dylan, den krieg ich höchstens über seine Texte, seine Musik ist eh scheiße. Und jetzt, ein paar Wochen später, mag ich tatsächlich einige seiner Lieder von Herzen gern, die Texte sind mir gar nicht mehr so wichtig.
    Aber ob man sich ein Konzert anschauen sollte? Darüber geht sogar meine eigene Meinung auseinander.

  2. Posted Februar 18, 2008 at 10:18 pm | Permalink

    Hallo Ali,
    ich fand den Artikel auch witzig.Aber wie es eben so ist,wenn eigene Heilige so achtlos behandelt werden,es musste eine geharnischte Gegenthese meinerseits her.
    Ich kann mir für das Genre Folk-Rock ab den sechziger Jahren keinen innovativeren Musiker als Bob Dylan vorstellen und es freut mich,dass dieser Musiker immer wieder neue Freunde findet – auch über Umwege.
    Ein Live-Konzert wäre sicherlich eine Abrundung im Gesamtbild,aber viel interessanter finde ich ehrlich gesagt seine Radiosendung „Theme Time Radio Hour with Your Host, Bob Dylan“. DylansThemen-Zeitreisen in die Musikarchive sind eine Offenbarung in seinen Musikkosmos.
    Ahoi
    Zuppi


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