Paul Watzlawick: R.I.P.

https://i1.wp.com/www.sapere.it/tc/img/Mgz/2004/Novembre/Paul-WATZLAWICK.jpgAm 31. März 2007 ist Watzlawick in Palo Alto, Kalifornien gestorben. Und wieder verlässt ein Säulenheiliger der Diskurswelt der (frühen) 80iger Jahre die Weltbühne. Als ersten Text las ich von ihm „Die erfundene Wirklichkeit. Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben?“, auch seine Ideen zu Netzwerken waren für mein Denken sehr bereichernd – Frederic Vester hat mir einige aufschlussreiche Ideen dazu geliefert, genauso wie Joseph Weizenbaum. Ich geriet aber auch auf die „schiefe Bahn“ des strukturalistischen Denkens,das ging bis zum aphastischen Syndrom.Ich bin dann doch lieber arbeiten gegangen und habe mich in Pragmatismus zu üben gelernt.

Watzlawick hat Heraklits Gedanken von der „Einheit in der Vielfalt“ der Dinge – Enantiodromie – aufgegriffen und darauf hingewiesen, dass ein Zuviel des Guten stets ins Böse umschlage. Zuviel Patriotismus erzeuge Chauvinismus, zuviel Sicherheit Zwang oder zuviel Buttercremetorte Übelkeit.

references:  Paul Watzlawick – die Nachrufe von anaximander

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