Berlinale: Robert de Niros Film „Der gute Hirte – die Anfänge der CIA“

De Niros Wettbewerbsfilm «The Good Shepherd», eine fast dreistündige Geschichte über die Gründung der CIA,wurde der Berlinaleöffentlichkeit am Berliner Wannsee durch eine Talkrunde mit Volker Schlöndorff näher gebracht. Nicht nur Otto Schily erwartete von dem berühmten Regisseur und Filmschauspieler das Ausplaudern neuer Erkenntnisse über die „Geheimdienstkrake“ der Weltmacht Nummer 1. Ausser einem Vergleich mit der Mafia wird aber wenig Substanz zur These vom eher schweigsamen Filmemacher offenbar.

Ich bin gespannt auf diese Inszenierung des (selbst-)kritischen Amerikas und seine Rezeption in der EU. Drei Stunden sind ne lange Zeit, für ewige Nörgler am US-Imperialismus wird der Streifen aber bestimmt zu einem must-seen. Ich bin nur gespannt,ob der Film für Verschwörungstheorien verwurstelt wird.

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