4 Wochen bei WordPress,erste Eindrücke

Meine ersten 4 Wochen bei wordpress sind nun vorüber und ich komme zu einer ersten Einschätzung.

Die Einstellungsfeatures sind klasse und die stetige Ausweitung der Themes regt zum weiteren experementieren an. Die 50MB Uploadkapazität legen kaum Beschränkungen auf und im Zweifelsfall kann ich ja immer noch zu wp.org wechseln. Zu meinem Bloghosterwechsel hat mich Lilas Blog „Letters from Rungholt“ bewegt, ihr Glück im Unglück – ihre alte Blogpräsenz war auf unerklärliche Weise von einem Tag zum nächsten Tag nicht mehr erreicchbar –  hat mich blogtechnisch auch weiter gebracht, danke noch einmal für den unbeabsichtigten support.

Neben einigen alten Bekannten habe ich hier neue Blognachbarn auf meine Rolle genommen. Die neuen Blogs regen mich doch auch immer wieder zur Wahrnehmung  neuer Perspektiven an.  Das jüngste Fundstück ist „Nele Beck“ aus Frankfurt – war mein häufiger Stützpunkt in den Achtzigern  -, die ihre tragisch-komischen Erlebnisse in der Mainmetropole in sehr humorvoller Weise, kurz und auf den Punkt gebracht, in die Blogospäre hinausrotzt. Aber auch die „Meschuggene Mischpoke“ aus Scandinavia und der Berber „Paul aus Toronto“  erweitern meinen Horizont über die Bedeutung von Alltag immer mehr.

Wenn Du Traffic brauchst,  nimm eine durchgeknallte, iranische Seite  über eine Holocaust-Leugner-Konferenz,  kopiere sie in dein Blog und warte einfach zu – im November habe ich das nämlich gemacht, seit vorgestern explodiert der Traffic hier förmlich in olympische Höhen. Das wird nicht so bleiben, aber die Erfahrung ist schon kurios: Ein Freund fragte mich, ob ich auf einer antisemitischen Welle schwimme, aber für Googles Zuweisungen kann ich ja nichts und der Spam hält sich bis dato in akzeptablen Grenzen. Die Antisemiten im 21. Jahrhundert werden nicht nur  immer mehr, sondern auch  erfinderischer und Wegschauen ist auch keine Lösung.

Vor ein paar Tagen habe ich ein Blog-Hinterzimmer erföffnet – das funzioniert bei wp auch sehr einfach im Vergleich mit anderen Bloghostern –  es heisst „Raumzeit“ und beinhaltet idealer Weise  tiefschürfendere Überlegungen, die auch wissenschaftlicher angegangen werden sollen. Wir werden sehen,wie es sich dort so entwickelt – am Anfang steht die Empirie.

2 Comments

  1. Posted Dezember 14, 2006 at 5:14 pm | Permalink

    auch wenns nicht real ist,die stories haben mich zum lachen gebracht😉


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